Moin moin!
Den heutigen Blogpost beginne ich mit einer Quelle: Gulli.com: Anonymous veröffentlicht psychologische Gutachten ihrer Leader
Wie man dort ganz klar und deutlich lesen kann halten die USA Anonymous quasi für einen Staatsfeind, der vernichtet werden muss. Schließlich würden sie sogar Menschenleben in Gefahr bringen. Und diese Behauptung wird in diesem Fall nicht mal in der Öffentlichkeit genannt, sondern in einem Gutachten, das einzig für die Staatssicherheit der USA angelegt wurde. Man verarscht scheinbar nicht nur das Volk, sondern glaubt auch noch selbst an den Schwachsinn, den man verbreitet. Erinnert ein wenig an das Zwiedenken aus dem Buch 1984 - man weiß das man belogen wird und lügt, doch gleichzeitig glaubt man sich dabei trotzdem selber. Ein Widerspruch, der aber wohl psychologisch möglich ist, wie es scheint.
Doch darum geht es gar nicht mal im Kerne meines Beitrages. Beim Lesen des Beitrages ist mir auch noch eine weitere absurdität aufgefallen - wie gesagt werden die Hacker von Anonymous als Staatsfeinde bezeichnet, die aus dem Weg zu räumen sind. Dabei wird einem doch ganz klar der Kontrast bewusst, zwischen dem, was ein demokratischer Staat eigentlich sein sollte(Die Vertretung des Volkes, die Exekutive des Willens der Bevölkerung) und was hier im Beispiel der USA ein "demokratischer" Staat ist - und zwar eine Führungsriege, die ihre Macht möglichst erhalten will(hierbei ist anzumerken: Zwar bleibt nie konstant eine Person an der Macht, was jedoch immer bleibt ist scheinbar die Mentalität. Nur dadurch konnte zum Beispiel die christliche Religion so lange Zeit Europa quälen - sie ist nicht an eine Person gebunden, sondern hat sich allgemein in die Herrscherhirne eingefressen), wobei scheinbar die Volksvertretung völlig außer Acht gelassen wird. Ganz einfach beweisen lässt sich das daran, dass der Staat kein Interesse an den Ideen und Gedanken von Anonymous hat, keine Kritik entgegennimmt, sondern die Idee, den Widerstand aus dem Volk zu zerschlagen. Kalt wird analysiert, wie die Hintergründe der Anonymous-Leader ist, wobei alle Menschenrechte scheinbar außer Acht gelassen werden können, so zumindest scheint Amerika und die FBI zu denken.
Man kann ja nicht behaupten, es sei jemals anders gewesen - schon immer fand ein "Kampf" zwischen den Herrschenden und den Beherrschten statt, zwar in unterschiedlichen Dimensionen, aber der Kampf besteht. Die Herrschenden versuchen an der Macht zu bleiben während die Beherrschten diesen Umstand umzukrämpeln versuchen. Egal wie viele Revolutionen, Reformen oder was auch immer kommen mögen, jener Kampf dauert bis zum Tod der letzten in Gruppen lebenden Homo Sapiens. Doch mag nun manch einer Einspruch erheben, das durch Bildung die Unterschiede ausgeglichen werden können. Doch sage ich euch: Der (scheinbar) immer angestrebte Gleichheitsfaktor wird ab dem Zeitpunkt unattraktiv, sobald er in Sicht ist. Ja, ich bin der Meinung wir könnten heutzutage wesentlich besser leben, mit wesentlich weniger Lied - doch wie die Trauben, die nur so lange süß aussahen, solange sie außer der eigenen Reichweite waren ist auch der von mir angesprochene Ausgleich unattraktiv, keine begehrte Frucht mehr. Vielleicht im Geiste des Volkes, jedoch nicht im Geiste der Führung. Und mittlerweile leben wir in einem Zeitalter ohne große Revolutionen, die Demokratie ist so hoch angesehen, dass keine erwähnenswerte Masse sich wirklich aufrichten würde, um die Regierungen zu stürzen.
Nun ja, ich habe zwar jetzt recht viel geschrieben(zumindest im Vergleich zu den anderen Beiträgen), aber trotzdem zu wenig. Die Grundgedanken stammen aus dem Buch 1984 von George Owell, wie schon erwähnt. Und dies ist wahrhaft ein großes Thema, nichts, was jemand wie ich einfach so abhaken könnte.
Ich hoffe, der Beitrag hat trotzdem gefallen oder zum Nachdenken angeregt, wer Denkfehler und Co. entdeckt, möge diese bitte in den Kommentaren niederschreiben(macht mich schlauer! Ich möchte nicht dumm sterben!) Na denne, bis die Tage,
Allex